Die Großwallstädter Mannschaft der kommenden Spielzeit nimmt mehr und mehr konkrete Formen an. Mit Mannschaftskapitän Florian Eisenträger (bis 2020) und Torwart Artūrs Kuģis (bis 2021) haben zwei weitere Akteure ihren Kontrakt beim TV Großwallstadt verlängert. Zuvor hatten dies bereits Dino Corak, Christos Erifopoulos, Thomas Keck, Lars Spieß, Tom Spieß und Mario Stark getan. Mit den Vertragsverlängerungen haben wir zwei weitere wichtige Bausteine unserer Mannschat an uns binden können“, freut sich Eberhard Fürst vom TVG-Projektteam, „somit gehen wir mit einem eingespielten Team in die zweite Bundesliga.“
Florian Eisenträger kennt nicht nur die zweite Bundesliga aus eigener Anschauung, sondern hat in der Vergangenheit auch schon das Erstligajersey des Traditionsvereins getragen. Der nominelle Linksaußen, der aber auch im Rückraum und bei Strafwürfen zum Zug kommen kann, besticht mit leidenschaftlicher, schneller und sehr tororientierter Spielweise. Der aus Kleinwallstadt stammende Akteur freut sich sichtlich auf die anstehenden zumindest zwei Jahre: „Meine Heimat ist hier am Untermain, der TV Großwallstadt liegt mir sehr am Herzen. Ich wollte das gemeinsame Ziel Wiederaufstieg unbedingt schaffen, und wir werden mit dieser tollen Mannschaft noch einiges bewegen.“ Es ist einmal mehr neben dem sportlichen Erfolg das funktionierende Teamgefüge, das also herausgestellt wird. Daran hat Florian Eisenträger, vor zwei Jahren noch Torschützenkönig der dritten Liga, ehe in einige Verletzungen ab und an auf dem Weg zu einer Titelverteidigung ausbremsten, qua Amt und Persönlichkeit sehr großen Anteil.
Unbestritten ist im Handball auch der Anteil eines Torwarts am Erfolg, und der TVG kann sich glücklich schätzen, mit dem lettischen Nationaltorwart Artūrs Kuģis auf einen ganz besonders guten Vertreter setzen zu können. Schon mehrfach haben seine Paraden dem Verein Punkte beschert, und dies soll sich auch in den kommenden gleich drei Jahren nicht ändern. „Mein Ziel war es immer, hier in Deutschland in der zweiten Liga zu spielen“, gibt der Schlussmann, den sie beim TVG „Schiff“ nennen, Einblick in sein Seelenleben und ergänzt: „Ich fühle mich in Großwallstadt sehr, sehr wohl. Mit dieser Mannschaft können wir noch viel erreichen.“ Umgekehrt stimmt in den Optimismus Großwallstadts sportlicher Leiter Manfred Hofmann ein: „Es ist wunderbar, dass uns Artūrs weiterhin zur Verfügung steht. Zielsetzung muss es nun sein, neben ihm einen weiteren starken Schlussmann zu verpflichten, der sich mit ihm möglichst gut ergänzt. Ich bin guter Dinge, dass wir hier schon bald einen Namen präsentieren können.“

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